|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ISBN: 3785553870 ISBN: 3785553870 ISBN: 3785553870 ISBN: 3785553870 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Wir empfehlen: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
II. Die OrganisationStrenggenommen ist die deutsche Bezeichnung Völkerbund unzutreffend, da es sich bei der Genfer Organisation keineswegs um einen Bund gehandelt hatte, schon gar nicht um einen Bund der Völker, sondern schlicht um eine intergouvernementale Einrichtung. Die französische (Société des Nations) bzw. englische (League of Nations) Bezeichnungen dafür waren treffender. Doch nun zum Aufbau des Völkerbundes: a)Die einmal pro Jahr tagende Völkerbundsversammlung, bestand aus den Vertretern der Bundesmitglieder. Jedes Mitglied hatte eine Stimme. Von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, hatte sie ihre Beschlüsse dabei einstimmig zu fassen. Daneben gab es noch den Völkerbundsrat, der mehrmals jährlich tagte. Er ist heute zu vergleichen mit dem Weltsicherheitsrat in New York. Der Völkerbundsrat bestand zu einem aus vier bis sechs ständigen Mitgliedern: Vertreter aus Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan und Deutschland (ab 1926). Nach dem Austritt Deutschlands 1933 fiel dessen Sitz an die UdSSR. Zusätzlich saßen im Völkerbundsrat aber auch noch Vertreter von neun nichtständigen Mitgliedern. Die nichtständigen Mitglieder wurden von der Völkerbundsversammlung gewählt. Der Völkerbundsrat musste ebenfalls seine Beschlüsse einstimmig fassen. Sowohl beim Völkerbundsrat als auch bei der Völkerbundsversammlung hatten sich streitende Parteien der Stimme zu enthalten. Obwohl beide Organe im weitesten Sinne mit gleichen Aufgaben betraut wurden (Vermittlung, Streitschlichtung), konnte der Völkerbundsrat eine stärkere politische Tätigkeit ausüben. Beide Organe wurden unterstützt durch das Ständige Generalsekretariat mit einem Generalsekretär. b)Verbunden mit dem Völkerbund war ferner der Haager Ständige Internationale Gerichtshof , der den Schiedsspruch bei Streitigkeiten verkündete. Daneben existierte noch ein Internationale Arbeitsorganisation, zuständig für die Arbeitsgesetzgebung (in der auch Nichtmitglieder wie z.B. die USA mitwirkten). c) Zudem gab es zahlreiche politische Nebenorgane, wie z.B. die Ständige Mandatskommision oder das Hochkommissiariat für Flüchtlingshilfe d) Ergänzend schuf man technische Nebenorgane wie z.B. die Organisation für Gesundheitshilfe oder die Verkehrs- und Transitorganisation. Besonders erwähnenswert ist vielleicht das Komitee für geistige Zusammenarbeit, das ebenfalls nicht nur auf Wissenschaftler aus Mitgliedsländern beschränkt war. In diesem Komitee waren immerhin Gelehrte wie Albert Einstein oder der amerikanische Physiker Millikan tätig.
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| |<< First < Previous Index Next > Last >>| | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Back to the topic sites: SchoolLecture.com/Startseite/Gesellschaft/Geschichte StudyPaper.com/Startseite/Gesellschaft External Links to this site are permitted without prior consent. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Home | deutsch | Set bookmark | Send a friend a link | Copyright © | Impressum | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||